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Umtausch einer ausländischen Fahrerlaubnis

Ausländische Fahrerlaubnisse berechtigen sechs Monate lang nach Begründung eines ordentlichen Wohnsitzes (Anmeldung) zum Führen von Kraftfahrzeugen der entsprechenden Klasse im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.

Lernführerscheine, provisorische Führerscheine und Führerscheine, die während eines nur vorübergehenden Aufenthaltes im Ausland (weniger als 185 Tage) erworben wurden, werden nicht anerkannt.
Sie berechtigen weder zum Führen von Kraftfahrzeugen in der Bundesrepublik Deutschland, noch sind sie umschreibungsfähig.
Ebenso können internationale Führerscheine nicht umgeschrieben werden. Eine Umschreibung ist auch ausgeschlossen, wenn Sie während eines Auslandsaufenthaltes durchgehend mit Erstwohnsitz im Bundesgebiet registriert waren.

Eine rechtzeitige Antragstellung ist also in jedem Fall ratsam. Die Unterlagen für die zur Antragstellung richten sich nach den Führerscheinklassen die umgeschrieben werden sollen. 

Bei sogenannten "Drittstaaten" ( zum Beispiel: Türkei, Russland, Syrien etc) kann der ausländische Führerschein nicht prüfungsfrei umgeschrieben werden.

Kontakt

Führerscheinstelle
Am Förderturm 28,
46049 Oberhausen
E-Mail: fuehrerscheinstelle@oberhausen.de

Gebühren

35,00 EUR bis 84,20 EUR

Unterlagen

  • gültiges, amtliches Ausweisdokument
  • biometrisches Lichtbild
  • Sehtest bzw.  augenärztliches Gutachten nach Anlage 6 der Fahrerlaubnisverordnung
  • ärztliche Untersuchung nach Anlage 5 der Fahrerlaubnisverordnung
  • Erste-Hilfe-Schulung
  • gültige ausländische Fahrerlaubnis im Orginal
  • gegebenenfalls eine Übersetzung der ausländischen Fahrerlaubnis